Einleitung
Eine professionelle Website entscheidet heute über Sichtbarkeit und Erfolg im Netz. Doch schon vor dem Design steht die wichtigste Frage: Webflow oder WordPress?
Beide Systeme gehören zu den Marktführern, unterscheiden sich jedoch stark in Bedienung, Sicherheit, Performance und Pflegeaufwand. Wer hier die falsche Wahl trifft, riskiert später unnötige Kosten und Zeitverluste.
In diesem Artikel vergleichen wir Webflow vs. WordPress klar und praxisnah – mit einem Fazit, das Unternehmen die Entscheidung erleichtert.
1. Überblick: WordPress & Webflow im Kurzcheck
Bei CMS-Wahl stehen zwei Namen ganz vorne: WordPress und Webflow.
WordPress ist seit Jahren Marktführer. Es bietet enorme Flexibilität und ein riesiges Plugin-Ökosystem. Gleichzeitig bedeutet das Abhängigkeit von Drittanbietern und regelmäßigen Wartungsaufwand.
Webflow ist eine moderne All-in-One-Plattform, die Design, CMS und Hosting vereint. Viele Prozesse wie Updates, Sicherheit und SEO laufen automatisch.
Kurz zusammengefasst:
WordPress überzeugt durch sein riesiges Plugin-Ökosystem und ist ein flexibler Allrounder, der sich für nahezu jedes Projekt anpassen lässt.
Webflow hingegen setzt auf ein modernes, zukunftsorientiertes Komplettsystem, das viele Funktionen bereits integriert und so besonders effizient und wartungsarm ist.
2. Webdesign & Gestaltungsfreiheit
Das Design ist oft der erste Eindruck einer Website – und entscheidet über Vertrauen und Professionalität.
Webflow bietet Designer:innen volle kreative Freiheit. Ohne Templates lassen sich pixelgenaue Layouts, Animationen und Interaktionen direkt im Editor umsetzen. Für viele fühlt sich das wie Arbeiten in Figma oder Photoshop an – nur eben direkt am fertigen Webprojekt.
WordPress basiert meist auf Themes. Zwar gibt es unzählige Vorlagen, doch wirklich individuelle Designs erfordern Page-Builder oder Programmierung. Visuelle Effekte sind oft nur über zusätzliche Plugins möglich.
Kurz zusammengefasst:
Webflow = maximale Designfreiheit, moderne Effekte nativ integriert
WordPress = stark von Themes und Plugins abhängig
3. Sicherheit & Hosting
Eine Website muss nicht nur schön, sondern auch sicher sein – gerade wenn es um Kundendaten geht.
Webflow integriert Sicherheit von Beginn an: SSL-Zertifikate, Backups und Updates laufen automatisch. Hosting erfolgt über Amazon Web Services inkl. globalem CDN. Nutzer:innen müssen sich um nichts kümmern.
WordPress ist anfälliger durch Drittanbieter-Plugins. Sicherheitslösungen wie Wordfence oder iThemes sind Pflicht. Updates müssen regelmäßig durchgeführt werden, und die Performance hängt stark vom gewählten Hosting-Anbieter ab.
Kurz zusammengefasst:
Webflow = Sicherheit, Updates & Hosting automatisch integriert
WordPress = flexibel, aber stark vom Hosting & Wartung abhängig
4. Wartung & Updates im Alltag
Die Pflege einer Website entscheidet über Stabilität und Kosten im Betrieb.
Webflow läuft fast wartungsfrei. Es gibt kein Plugin-Chaos, Updates erfolgen automatisch im Hintergrund, und technisches Know-how ist kaum nötig.
WordPress erfordert regelmäßige Pflege. Plugins, Themes und der Core müssen manuell aktualisiert werden. Oft entstehen Kompatibilitätsprobleme, die wiederum Entwickleraufwand nach sich ziehen.
Kurz zusammengefasst:
Webflow = wartungsarm, spart Zeit und Nerven
WordPress = mehr Pflegeaufwand durch Updates & Plugins
5. SEO & Performance
Sichtbarkeit bei Google ist entscheidend – und hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen.
Webflow liefert schlanken Code und schnelle Ladezeiten von Haus aus. Meta-Tags, ALT-Texte, Canonicals und Open-Graph-Einstellungen sind direkt im Editor verfügbar. Die technische Basis ist damit für SEO bestens vorbereitet.
WordPress kann ebenfalls sehr gut ranken, doch nur mit Hilfe zusätzlicher Plugins wie Yoast oder RankMath. Viele Erweiterungen verlangsamen die Seite („Plugin-Bloat“). Technisches SEO erfordert oft tieferes Entwicklerwissen.
Kurz zusammengefasst:
Webflow = schnelle Ladezeiten und SEO-Features integriert
WordPress = starke Ergebnisse möglich, aber oft mehr Aufwand nötig
6. Fazit: Webflow oder WordPress?
Beide Systeme haben ihre Berechtigung – die Wahl hängt von den Zielen ab.
WordPress ist sinnvoll, wenn…
- viele Plugins oder Community-Lösungen benötigt werden
ein eigener Hosting-Anbieter gewünscht ist
bereits ein bestehendes WordPress-Setup weitergeführt werden soll
Webflow ist besser, wenn…
Performance & SEO von Beginn an Priorität haben
keine Lust auf Wartung, Updates und Sicherheitsprobleme besteht
eine zukunftssichere, wartungsarme Lösung gesucht wird
Unsere Erfahrung als Webagentur aus Köln:
- Mit WordPress lassen sich weiterhin sehr gute Ergebnisse erzielen – aber nur mit professionellem Setup und regelmäßiger Pflege.
- Wer neu startet oder modernisieren möchte, sollte Webflow klar in Betracht ziehen.

